Zusammen mit meinem Sohn kamen wir am Freitag-Nachmittag im Lost-Camp an. Dieses mal wollten wir zelten und bei der Suche nach einem geeigneten Plätzchen wurden wir doch glatt von der Seite ange-eyyy-t. Wer war das. Die Annis, Inseltracker, Ulmi und Zappendueuesterer hatten bereits ein Lager errichtet und luden uns recht herzlich ein. Da fahren wir nicht Nein und gesellten uns mit unserem Zelte dazu. Nach einer gar leckeren Grilleinlage, Danke nochmal dafür, ging es dann zur Begrüßung, wo wir Freakazoid trafen. Zusammen genossen wir bei bestem Wetter dann die Fahrzeugshow. Unser Highlight war der Brückenleger, dessen Brücke wir sogar zusammen mit allen anderen Lostis überqueren durften. Die schweren NVA-Fahrzeuge im Gelände zu sehen, war sehr beeindruckend. Danach ging es auf die Festmeile, wo noch nicht viel los war, so dass wir uns erstmal an den Lab-Caches versuchten. Die ersten gelangen recht gut und auch die aufwendigeren Basteleien gefielen uns sehr. Viel Liebe für unser Spiel konnte man bei der Umsetzung der Aufgaben e erkennen. Besonders das Lost-Dorf gefiel meinem Jungen, der die Fehler oft schneller als wir alte Hasen erkannten. Zu fortgeschrittener Stunde gönnten wir uns dann noch die Nacht im Museum, die uns zum Teil sehr gut gefiel. Leider wurde es dann an der Hälfte eures langatmig, so dass uns die Augen klimperten. Egal, gelohnt hat es sich trotzdem. Danach ging es in die Heia. Die Nacht war sehr unbequem und kurz für mich. Ich flüchtete letztlich aus dem Zelt ins Auto. Mein Sohn nahm im Schlaf das ganze Zelt für sich ein. Gerädert aber motiviert ging es um 6:30 Uhr dann zum Frühsport. Sogar Signal liess sich blicken und sorgte für Stimmung bei der Leibesertüchtigung. Danke für dieses Event im Event. Danach war der Appetit auf das Lost-Frühstück zwischen Panzern ihn einem Flugzeughangar ausreichend angeregt. Hier blieb fast kein Wunsch offen. Ein bisschen Obst hätte ich beim nächsten mal noch gern. Sonst alles super. Danach waren wir dann hinreichend für den Tag gestärkt. Bevor wir mit dem BMP und dem Scheimmpanzer fuhren, gingen wir noch zu einem Lab-Cache, der nicht mehr ganz so, wie gedacht, funktionierte. Mit kleinen Wasserspritzen sollte ein Rohr gefüllt werden, an dessen Ende ein Clownkopf als Trichter in etwa 4 Meter Höhe angebracht war. Tja das Wasser kam schneller wieder raus als rein und irgendwie kamen wir nicht voran. Eine Alternative, die letztlich zum Ziel führte war dann aber doch noch gefunden. Nur soviel:„Ein Männlein saß auf einem Ast und machte unten alle nass.“ Mein Sohn brauchte danach erstmal frische Sachen. Wieder trocken ging es dann zu den Fahrzeugen und ein ums andere mal über die Händlermeile. Nach einem gar leckeren Burger und einem Mint-Schoko-Machiatto ging es dann noch die ein oder andere Dose im Umland suchen. Herrliche Basteleien aber auch lostiges ihn Hülle und Fülle gab es hier zu bestaunen. Einzige Kilometer später machen wir dann erstmal Pause im Camp. Stralsund hatte mich nicht genug und überredete mich zu einer weiteren kleinen Dosensuche. Junior blieb im Lager und kümmerte sich um seinen Gameboy. Nach weiteren tollen Dosen war bei mir dann aber so ziemlich die Luft raus, so dass ich mich noch zum Konzert und Kettenrasseln schleppte. Ein bisschen was zu essen gab es dann auch noch, was die Stimmung hebte. Die Musik traf nicht unseren Geschmack, so dass wir das zweite Konzert aussetzten und liegt im Lager an der Matratze horchten. Wach wurde ich dann doch nochmal vom Feuerwerk. Zufrieden und völlig fertig schliefen ich und mein Sohn danach ein und träumten lostig. Am Sonntag gab es dann nochmal lecker Frühstück und da wir zum Mittag wieder zuhause sein wollten, hieß es schnell abbauen und los bevor die Masse die Straßen verstopft. Mit dem leckeren Geschmack des Mint-Schoko-Machiattos, den ich mir nochmal gönnen musste, ging es dann heimwärts. Wir waren vom Gesamtpaket total geflasht und bemitleiden jeden der nicht hier war. Zum Abschied überflog uns dann nochmal die Antonov und mit einem Grinsen über beide Ohren ging es dann heimwärts.
In diesem Jahr möchte ich euch gern wieder zum gemeinsamen Döneressen beim örtlichen Dönerfachgeschäft Alanya bei den vorgenannten Eventkoordinaten einladen.
In der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr am 18.04.2019 werde ich mit dem Eventlogbuch zu gegen sein und euch bei feinstem Kalb oder Chicken begrüßen.
Wenn ihr euch entschieden habt, ob ihr mit oder ohne scharf wollt, teilt mir beim 'Will Attend' mit, wie viele Personen inklusive euch kommen, damit ich entsprechend Tische reservieren kann.
Dönerstag-Historie von Cachewiki.de
Dönerstag ist eine Serie von Events, die jährlich am Gründonnerstag an Döner-Imbissen stattfindet. Der erste Dönerstag fand am 5. April 2007 statt, Zentralevent war der Dönerstag von moenk an einem Döner-Imbiss in Berlin. Damit sollte der Ort geehrt werden, an dem der Döner Gerüchten zufolge entstanden ist.
Bei grellem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen schwang ich mich mit meinem Sohn auf unsere kleine Kawa um zum CiTo zu fahren. Bei Ankunft war die Cachermeute schon Startbereit und jeder war mit Handschuhen und Müllsack bewaffnet. Nach kurzer Absprache, wer wo sammelt, ging es dann los. Auf den ca. 700 m Strecke hatte sich so einiger Unrat über die Jahre angesammelt. Von Autoreifen über Glas- und Gasflaschen, Sessel und einem Videorecorder wurde hier einiges geboten. Wir schmissen uns sogar in die Büsche um Farbeimer und Kanister aus der Natur zu fischen. Nach einer guten Stunde waren wir dann mit dem Durchkämmen der Grünstreifen durch. 8SüdsuchA war glücklicherweise mit Anhänger da, so dass wir den ganzen Müll mit wenig Aufwand zum Sammelplatz bringen. Danke für das Ersparen der Schlepperei und natürlich für den Pin vom blauen Ampelmännch€n. ;-) Nach getaner Arbeit gab es dann sogar noch eine erfrischende Überraschung. Ein zufällig vorbeifahrender Restaurantbesitzer war von unserem Einsatz so begeistert, dass er glatt mal ein paar Sechserträger Getränke spendierte. So ließen wir uns es bei dem ein oder anderen Becher Cola gut gehen. Dank eines hervorragend ausgerüstetem Team Anni113 gab es dann sogar noch eine Gratiswurst frisch vom Gas-Grill. Danke nochmal.
Das Cache-In gefiel uns sehr gut, da es sogar noch mit einer Botschaft für die Allgemeinheit zur sachgemäßen Entsorgung von Müll aufrief. Bevor uns der Ruf des heimischen Herds ereilte, war noch Zeit für ein Gruppenbild und ein bisschen Cachegeflüster. Kurz nach 12 Uhr sattelte wir dann aber doch wieder auf und verabschiedeten uns. Danke an den Owner und alle Mittäter für das Gelingen dieses CiTos.
Grüße an alle Rüganer, Greifswalder und Stralsunder.
Am 2.Weihnachtsfeiertag bin ich mit meinem Großen im Schlepptau zum Dosen-Fischen aufgebrochen. Es war der erste Test für die neue ECGA. Der Gerät hat gehalten und dank Teamwork konnten wir die kleinen Schlingel gut bergen. Das wieder zurück befördern ging verhältnismäßig schnell von der Hand. Einen steifen Nacken haben wir zwar nicht bekommen, aber dafür ein Grinsen im Gesicht dank der Funde hier. Der dritte der kleinen Biltema-Runde war unser 1000.Fund. Nach nun mehr 7 Jahren sind wir Genuss-Cacher dann auch endlich 4-stellig. Die meisten Dosen haben wir hier auf Rügen gesucht und gefunden. Ich hoffe das es mindestens nochmal 1000 Dosen werden, die wir hier finden werden. Dank an die Owner dieses und aller anderen Cache auf unserer wunderschönen Insel.
Und Döner macht doch schöner! Nach den zahlreichen „Will Attends“ hatte ich schon Befürchtungen, dass der Dönerladen aus allen Nähten platzt, aber das Platzangebot reichte 100%ig. So mag ich das, wenn Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Beim Eintreffen war der Parkplatz bis auf einen Platz für mich ;-) schon ausgebucht. Drinnen war die lange Tafel auch schon zur Hälfte beleg.Noch bevor ich abgelegt hatte, waren alle Plätze bis auf 2, für mich und meinen Sohn ;-) wiederum belegt. Zu diesem Zeitpunkt war es noch kurz vor 19:00 Uhr, also noch nicht mal Eventstart. Die umliegenden Tische foltern sich auch innerhalb kürzester Zeit und so eröffnete ich dann mit einer kurzen Begrüßung das Event. Das spezielle Logbuch, in Form eines thematisch passenden T-Shirts, auf dem alle mit Edding in Wunschfarbe unterschreiben konnten, kam auch gut an. So konnte ich jeden nochmal persönlich begrüßen und einen kleinen Schwatz halten. Meinen Dönerteller konnte ich auf diese Weise aber tatsächlich nur in Etappen essen, aber was macht man nicht alles als Event-Owner. Besonders hat es mich gefreut die „neuen“ Inselcacher kennenzulernen, die uns mit schönen neuen Dosen erfreuen. Sie und natürlich auch alle anderen Besucher waren herrlich unkompliziert und gut gelaunt. Da mein Junge dann doch irgendwann ins Bett musste, gingen wir kurz nach offiziellem Event-Ende. Gerne hätte ich mit den Insulanern noch ein wenig getratscht, aber dafür ist dann ja vielleicht beim Suppenevent in der Schaabe Zeit. An alle Besucher nochmal Danke fürs Kommen und Teilhaben am Event. Ich hoffe es hat geschmeckt und ich denke im nächsten Jahr gibt es in damit wieder einen Dönerstag.
Ich weiß noch, als ob es gestern gewesen wäre, als ich zu meinem ersten Dönerstag gegangen bin. Dieser Tag ist mittlerweile nun schon fast 6 Jahre her. Es war für mich mein tatsächlich erstes Event. Ich war aufgeregt und hatte im Vorfeld sogar den Eventowner angeschrieben, ob ich irgendwas beachten müsse. „Lexparka“ einer der Ausrichter, des alljährlichen Dönerstag in Stralsund schrieb mir darauf, dass ich auf jeden Fall die Lösungen für all meine Mysteries mitbringen und sie jedem erklären müsste. Dieser kleine Scherz, zeigte mir gleich, wie locker die Cacher-Gemeinschaft aus Stralsund ist. Vor Ort war alles dann ganz entspannt. Ich wurde herzlich in die Runde aufgenommen und man tauschte sich über die ein oder andere Dose aus. Spontan ging es dann in der Gruppe sogar noch zu einem Cache, den ich garnicht auf dem Schirm hatte. Rundum für mich, genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Diesem Dönerstag folgten dann noch einige mehr. Im letzten Jahr fand sogar einer vor meiner Haustür statt, weswegen ich mich in diesem Jahr dazu entschloss, mal selber eine Einladung zum gemeinschaftlichen Verzehr von türkischen Spezialitäten auszusprechen. Ich freue mich schon darauf, Bekannte und noch Unbekannte zu sehen und zu dem ein oder anderen Namen mal ein Bild zu bekommen. Im „Alanya“ in Sassnitz ist reichlich Platz. Fühlt euch also herzlich eingeladen und kommt am 29.03.2018 zwischen 18:30 - 19:30 Uhr einfach vorbei zum Essen und Klönen. Das Logbuch wird übrigens nicht zu übersehen sein, alles weitere vor Ort.
Piraten, Lasertag, Geocaching und das alles unter einem Hut. So war die Idee hinter dem Event und sie erwies sich als gut. Nachdem die Betreiber und das Gelände gezeigt und in die Bedienung der Laser eingewiesen hatten, hieß es die Flotte von Binz gegen die Piraten von Prora.
Unter den wachsamen Augen von Zuschauern ging es in mehreren Runden darum, einen Sieger zu ermitteln. Hier fühlte ich mich zurück versetzt in die Kindheit, als man in Lagern gegeneinander schießen spielte. Den Piraten sollte das Glück heute besonders zugewandt gewesen sein, so dass sie siegreich die Flotte von Binz vernichteten. Die Überlebenden nahmen sie auf um dann gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Bläckbierts Gefolge machte es uns aber nicht leicht und so mussten erst ein paar Aufgaben gelöst werden und zuletzt traten wir mit Säbeln bewaffnet gehen Bläckbiert höchst selbst an, um an seinen Schatz zu gelangen. Mit vereinten Kräften bezwangen wir ihn und so war der Weg zu seinem Schatz frei. Alle trugen sich nun in Piratenmarnier in das Logbuch des Käpt'ns ein und ließen die Eindrücke der vergangenen 2 Stunden Revue passieren. Von einigen Teilnehmern hatte ich schon gehört, dass sie hier garantiert nicht zum letzten mal gewesen sind. Und was soll ich sagen, auch mir geht es so, bin schon gespannt darauf, wie sich die Lasertaggeschichte hier in Prora entwickeln wird. Vielen Dank an die Betreiber des Lasertag-Playgrounds, der dieses Events möglich gemacht hat und natürlich an alle spielenden und zuschauenden Teilnehmer. Letztlich waren es dann doch weitaus mehr als erwartet.
Hier im Proradies auf dem Eiland Rügen wurde der Schatz des großen Piraten Bläckbiert versteckt. Der Schurke soll ihn vor 200 Jahren von seinem Schiff abgeladen und durch die Dünen an diesen Ort gebracht haben. Der Schatz wurde gut versteckt, doch das Zeichen das Bläckbiert für sind Verstecke nutzt, wurde kürzlich gesichtet. Diese Nachricht verbreitete sich, wie ein Lauffeuer und lockt nun die gemeinsten und grausamsten aller Piraten an. Der Entdecker von Bläckbierts Zeichen, ein feiger namenloser Schiffsjunge, der sich nicht auf den Pfad des legendären Piraten traut, verspricht denjenigen das Geheimnis des Schatzes zu offenbaren, der sich in einer Piratenschlacht als Sieger erweisen. So soll nun am 26.08.2017 die Größten aller Piraten in einem zeitgemäßen Lasertag-Turnier ermittelt werden.
Ihnen soll das Recht auf den Schatz des Bläckbiert zugesprochen werden. Allen Teilnehmern und Zuschauern wird während und nachdem Turnier der Eintrag in Bläckbierts Logbuch der Verdammten ermöglicht. Der Weg dorthin führt aber nur über eine Schatzsuche im Piratenstil.
Wo und wann?
26.08.2017 um 14:15 Uhr bei N 54°27.117' , E 013°33.886'
Ablauf?
1. Treffen vor dem Lasertagareal um 14:15 Uhr
2. Einweisung durch die Betreiber um 14:30 Uhr
3. Spielzeit ca. 30-45 Minuten
4. Voraussichtliches Ende ca. 16:00 Uhr
Suche nach Blackbierts (Event-)Logbuch während des gesamten Events Was ist Lasertag?
Es ist ein modernes Wettkampfspiel bei dem Teams gegeneinander mit ungefährlichen Infrarot-Markern antreten. Die Marker sind Gewehren nachempfunden. Die ausgesendeten Signale werden von speziellen Empfängern auf zu tragenden Westen aufgenommen und signalisieren Treffer. Es gibt hier in Prora ein Outdoorgelände, auf dem das Spiel in Missionen mit Rollenspielcharakter gespielt werden kann.
Essen und Trinken?
Getränke gibt es vom Betreiber. Grillen wäre möglich. Grillgut bringt jeder selbst mit. Um Grills und Kohle braucht ihr euch nicht kümmern.
Begrenzung der Teilnehmeranzahl?
Die Spieleranzahl begrenze ich auf 28, um Wartezeiten zu vermeiden. Spieler müssen nach Maßgabe der Betreiber mindestens 9 Jahre alt sein. Die Zuschaueranzahl ist unbegrenzt. Bitte unbedingt im Log vermerken ob ihr nur zuschauen oder auch kostenpflichtig mitspielen wollt. Ein Liste über die verfügbaren Plätze findet ihr im Listing.
Kosten?
Pro Spieler 10€(Spieldauer ca. 30-45 Minuten) , weitere Spiele zu günstigeren Konditionen möglich. Zuschauer zahlen nichts.
Noch Fragen?
Bitte per Nachricht über www.geocaching.com an mich.
Zum Dönerstag in Sassnitz ging es für mich und meinen Sohn nach einem arbeitsamen Tag. Bei diesem Heimspiel blieben wir gern für ein paar anregende Gespräche mit alten und neuen Bekannten. Die Wertschätzung für unsere Dosen auch mal persönlich zu erhalten, war ein sehr schönes Erlebnis. Unseren Döner nahmen wir dann aber doch mit nach Hause, schließlich warteten dort nach Frau Ampelmännch€n und unserer Jüngster.
Der Alanya-Döner in Sassnitz ist schon seit Jahren unser Dönerlieferant des Vertrauens und ist durchaus zu empfehlen. Jetzt wurde er mit dem Event quasi geadelt und erwies sich auch unter Belastung als guter Gastgeber.
Das Souvenir lässt sich im übrigen auch sehen und ist für mich dank lokalem Bezug mal doch wieder was mit Bedeutung.
Nach längerer Abstinenz habe ich heute mal eine kleine Tour auf den Bakenberg unternommen. Außerhalb der Saison war es hier ganz angenehm. Als Einheimischer hat man da einfach einen Vorteil. Zuerst wollte mir das Cacherglück nicht hold sein. Am Leuchtfeuer und der Büchertauschbox war Muggelverrkehr und am Zeltplatzkino gab es nichts zu finden. Hier ist nicht nur letzte Streifen vor geraumer Zeit gelaufen. Der Besuch beim Möwenort fiel zwar kurz aber erfolgreich aus. Zuhause hatte ich das Final kombiniert und vor Ort hielt ich nach kurzer Zeit die Dose in Händen. Der enthaltene Logstreifen reicht bestimmt noch bis zum Sommer. Als nächstes positives Logerlebnis konnte ich dann „Schreibers Waldgeist“ verbuchen. Beim Märchenwaldcache lief es dann auch ganz gut. Der Spaziergang durch das Camp und den Wald bot viele Motive für meine Kamera und die nötigen Infos für das Final waren schnell zusammengetragen. Beim Rechnen stellte ich mich ein wenig an und brauche etwas bis die finalen Koordinaten im GPS standen. Vor Ort ging alles dann ganz fix und unbehelligt.
Habt ihr euch schön mal gefragt wie ein Petling entsteht?
Bei Lidl ist man der Frage auf den Grund gegangen und hat ein anschauliches Infoblatt gestaltet, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Sicher hat Lidl jetzt nicht das Geocaching für sich entdeckt und bringt demnächst nur noch Angebote zum schönsten Hobby der Welt, aber der Nebeneffekt des Schaubildes ist für uns GC-ler, die schon immer mal wissen wollten wir so ein Plasteröhrchen entsteht ein guter.
Ich habe gerade ein Log zu meinem Cache „Auf Kollisionskurs“ erhalten. Soweit nichts ungewöhnliches wäre es nicht der erste Log eines Geocaching-Neulings. Dieser Log zauberte mir als Owner ein Lächeln ins Gesicht, weil er mich auch an meinen ersten Fund erinnerte.
Aber lest selbst:
„Dies ist unser erster Geocachfund. Juhu und Jubidubihe! DieEntdeckerfreude war riesig und das Gefühl nun zur großen Cachergemeinschaftdazuzugehören auch.
Das GPS-Gerät wurde uns gerade erst geschenkt. Deshalb haben wir die Koordinaten noch mühsam mit Hand eingegeben und die Suche begann mit dem ausgedrucktenListing. Bei der Suche beschlich uns ein unheimlichesGefühl wegen der abgelegenen Lage des Zielortes.
Und nun die eigentliche Schatzsuche – wie würde der Schatz aussehen,wonach muss eigentlich Ausschau halten? Lange Minuten ergebnisloserSuche vergingen. Das Gefühl schon beim ersten Cache nicht erfolgreichzu sein, wurde immer größer. Also noch einmal den Hinweis gründlich lesen. Und dann endlich!Plötzlich kam die entscheidende Idee. Die Spannung stieg nochmals.Liegt die Kiste wirklich dort. Ein lauter Freudenausbruch folgte und wir3 Findlinge strahlen um die Wette.Erstes vorsichtiges Beschauen und Bestaunen der Kiste, dann das Öffnen.Unser erster Eintrag in ein Logbuch und schließlich das Foto vomrestlichen Text des „Kollisionskurses“. Megastolz versteckten wirwieder den Schatz und waren den Rest des Tages nur noch begeistert vom Erlebnis den ersten Cache gehoben zu haben.
Vielen Dank fürs Verstecken und für dieses einmalige Gefühl – diefindlinge3.0“
Nun ja im Grunde wusste ich dank meinem
Equipment immer wo ich war und ausreichend Akku-Power ließ hier auch keinen
Zweifel aufkommen.
Ob ich mich überwältigt fühlte angesichts der
gigantomanischen Ausmaße des Geländes, der riesigen Flut an historischen
Militärfahrzeugen, der Horden von Geocachern, der Fülle an Möglichkeiten dank
eines hervorragend ausgeklügelten Programms und nicht zuletzt den Caches, die
mit Liebe zum Detail gestaltet und hier auch über das Event hinaus gefunden
werden können?
Ja!
„Es war mir ein Fest!“ sagte ich meinen Komplizen zum
Abschied vor der Abfahrt aus Pütnitz. Die Gemeinschaft hat sicherlich einen
großen, wenn nicht den größten Beitrag zum Gelingen dieses Wochenendes
beigetragen. Dies gilt im Großen für die Organisation des Events durch die
„Organauten“ und natürlich auch für meine Truppe die „Happy Weekend Boys“.
Am Freitag machte ich mich von Sassnitz auf nach
Ribnitz-Damgarten um schon mal die Gegend zu erkunden. Ich wollte mir nicht
gleich den Trubel am Einlass geben und bin erstmal am Gelände vorbei ins
Wäldchen oberhalb von Pütnitz um einige Lost-Caches anzulaufen. Hier zeigten
sich dann rechtschnell die ersten
Highlights in Form von super ausgearbeiteten und umgesetzten Caches, die es
einer wie der andere schaffte mir ein Schmunzeln oder Staunen zu entlocken.
Schade war nur, dass der örtliche Waldbesitzer nichts von dem Event und den
Caches wusste. Der gute Mann, der sogar recht freundlich reagierte, obwohl ich
mich als Cacher outete, war bereits beim Einsammeln der Dosen als ich mich von
dem letzten Tradi für diesen Tag zur Unterkunft aufmachte. Da ich beruflich
bedingt früher öfter im Wald zum Schlafen war, hatte ich mich gegen eben diese
Variante der Nächtigung entschieden und bin lieber mit meinen „Happy Weekend
Boys“ in die örtliche Jugendherberge eingefallen. Sehr zu empfehlen die
Unterkunft. Preis/Leistung stimmte!
Nach dem Bezug ging es dann ab zu LIMV2 . Für mich übrigens
das erste Lost, da ich beim ersten Lost noch Jung-Cacher war und ich mir den
Sinn und Zweck einer solchen Veranstaltung nicht vorstellen konnte.Heute sage ich: „Wärste mal gefahren!“ L Aber so erbröselt der Keks nun mal.
Wir saßen nun also zu fünft im Dacia und fuhren gen Lost.
Hierbei erging es uns dank der Streckenführung des Navis, der man natürlich
entgegen jeglicher Logik vertraut, ähnlich wie etlichen anderen bei der
Anreise. Soll heißen wir nahmen nicht die Abfahrt zumTechnikmuseum, sondern fuhren erst eine
Einfahrt weiter. Hier kam es dann zu unserem persönlichen Lost-Moment. Wir
fuhren schön gemäß Navi die immer unwegsamer werdende Straße zum Lost-Gelände
entlang. Zweifel schlichen sich ein, ob wir hier richtig waren? Die Zweifel
wurden kurz vor Erreichen der Sachgasse bei der Begegnung von Leidensgenossen
bestätigt. Schöne Grüße nach Schleswig an dieser Stelle. Nach einem kurzen
Wortwechsel war klar, dass wir lieber hätten der Intuition folgen sollen.
Beim ersten Posten wurde uns schon klar, hier ist an alles
gedacht worden.Kurze klare Infos und
schnelle Erledigung der Formalitäten. Kurze Zeit später standen wir schon vor
Halle 1 und genossen die Fahrzeugshow. Mein persönliches Highlight war das
Brückenlegefahrzeug, das nur 2m an uns vorbei sauste und uns erstmal kurz in
einer Dieselrauchwolke stehen ließ, begleitet von ohrenbetäubendem Lärm.
Gänsehaut pur! Als das Fahrzeug dann auch noch seiner Bestimmung zugeführt
wurde, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Nach der Präsentation durch
den Technikverein begaben wir uns in den Hafen um einen der Labcaches zu
lösen.Zuerst taten wir uns etwas schwer,
da bei diesen „Caches“ nicht die typische Logik zählt. Nach etwas
Startschwierigkeiten und ein paar Rücksprachen mit engagierten Orga-Komplizen
lief es dann aber bei uns und die ein oder andere Aufgabe konnte gelöst werden.
Von einfachen logisch zu lösenden Rätseln, über das Finden des grünen Lichtes,
der Zusammenarbeit mit bis dahin unbekannten aber durchaus sympathischen
Cachern oder gar dem Einsatz des Autoradios war alles dabei, was man sich nur
hätte wünschen können. Als am Freitag die Lichter in Pütnitz ausgingen, machten
wir uns wieder auf in unser Refugium auf der anderen Seite des Boddens.
Am nächsten Morgen ging es dann frisch gestärkt nach einem opulenten
Frühstück wieder auf in lostige Gefilde. Einige Labcaches standen erst noch auf
dem Plan, bevor wir uns zum Hafen aufmachten um dort für kleines Geld ein Kanu
zu mieten. Das Team wurde auf 2 Boote verteilt und ein Nichtpaddler blieb mit
dem Gepäck an Land. Zuerst ging es nördlich zu 2 Tradis, wobei wir uns erstmal
warm paddelten. Dank meiner paddelerfahrenen Begleitung, die immer wieder gute
Tipps parat hatte, wenn ich mal wieder ein Problemchen hatte, fasste ich
schnell Mut nach höherem zu greifen. Soll heißen, es ging südlich zu dem
verbliebenen Tradi und einem Mystery. Nach gut 2 Stunden paddeln, machten wir
uns dann auf den Rückweg. Dabei sammelten wir dann gleich auch noch den Mystery
ein, der mittlerweile auch schon von logwilligen Cachern per Pinasse
angesteuert wurde. Zurück an Land stärkten wir uns und fassten den Entschluss
das nächste Highlight in Angriff zu nehmen. Die Herren vom Technikverein luden
zum Panzerfahren und da ließen wir uns nicht zweimal bitten. Auf dem Turm des
BMP sitzend ging es dann durch unwegsames Gelände. Ich war froh über meinen
Sitzplatz, da die hinter uns stehenden Cacher ganz schön durchgeschüttelt
wurden und wohl den ein oder anderen blauen Fleck ernteten. Mit einem breiten
Grinsen stiegen ich und mein Komplize dann nach einer für uns doch ganz
angenehmen Fahrt wieder vom Panzer ab. Als nächstes gaben wir uns die
Händlermeile, auf der ich mich von einem findigen Geschäftsmann zu einem personalisierten
Kaffeebecher überreden ließ. Danke dafür, hab ich heute direkt eingeweiht. Mehr
wurde aber nicht gekauft. Irgendwie ahnte ich schon, dass ich heute noch ein
paar Euros mehr brauchen würde. Wir entsagten also den Verlockungen der
fliegenden Händler und besichtigten lieber die Fahrzeuge in Halle 1. Von Ural
über LO, Tatra und Kraß gab es hier jeweils gleich mehrere in den unterschiedlichsten Varianten zu sehen.
Der Fundus des Technikvereins ist unfassbar groß. Die Leute vom Verein waren
übrigens auch sehr hilfsbereit und kommunikativ.
Wir erspähten nach unserem
Museumsbesuch einen Trabbi-Kübel. Der Fahrer, natürlich in alter NVA-Uniform
gekleidet, bot uns auf Nachfrage direkt
seine Fahrdienste an. Mit unserem gecharterten Lost-Taxi machten wir uns
sogleich zum Flugplatz auf um unser letztes großes Highlight zu besiegeln. Wir
kauften uns Tickets für einen Flug mit „Anuschka“, wie der Doppeldecker Antonov
liebevoll von seiner Crew getauft wurde. Bevor wir aber zu dem Flug aufbrechen
konnten, entschieden wir noch ein paar Dosen im Uferbereich anzusteuern. Also nochmal eben
einen kleinen1 ½ stündigen Marsch durch
die Pampa. Hierbei ergaben sich dann leider die Situationen, die wir eigentlich
vermeiden wollten. Anstehen beim Loggen, übermotivierte Cacher, die ihre Art zu
Cachen als die einzig wahre Art verkaufen wollten und kommunikative Einzeller.
Im Nachhinein kann ich das Ganze aber mit einem Augenzwinkern sehen. Beim
nächsten Mega heißt es dann: „Lächeln und Winken!“. Zurück am Flugplatz ging es
dann endlich in die Luft.
Ich hätte fast im Cockpit gesessen, wäre ich nicht zu „kräftig“
gebaut. Da ich Geburtstagskind war, hatte mir der Pilot das Sitzen hinterm Steuer
erst versprochen, musste es dann aber bei genauerer Betrachtung rückgängig
machen. Schade, aber naja. Hinten saß es sich eh angenehmer und man konnte sich
auch mal im Doppeldecker bewegen. Die Sicht aufRibnitz-Damgarten, den Bodden und natürlich auf die riesige Lost-Kulisse
war atemberaubend. Vor Halle 3 wurden gerade Preise verteilt als wir über das
Gelände kreisten. Hoffentlich wurde mein Los nicht aufgerufen, aber es hieß
seitensTeilnehmer an der Verlosung, dass
Nicht-Anwesende ihre Preise nachgesendet bekommen. Löblich! Der Flug verlief
butterweich und war, wie auch die Panzerfahrt am Vormittag viel zu schnell
vorbei. Als die Erde uns wieder hatte und nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto
vor der Antonov gingen wir zum gemütlichen Teil des Tages über. Frei nach dem
Motto „Style your Burger“ ließen wir es uns erstmal schmecken. Dies war dein
auch noch meine erste Foodtruck-Erfahrung. So viele erste Male an einem Tag!
Wahnsinn! Danke an die Orga für`s Möglichmachen. Nach dem Essen spielten dann
noch Pete und die Les Bumms Boys in Halle 3 auf. Ich suchte mir erstmal einen
ruhigen Platz vor der Halle um ein bisschen Runterzukommen. Dabei traf ich dann
noch gleich alte Bekannte wieder mit denen ich mich herrlich undlang noch über Gott und die Welt unterhielt.
Als ich nicht mehr konnte, übernahmen meine Komplizen das Reden, die
mittlerweile auch zur Runde dazu gestoßen waren. Als die Lichter in Halle 3
ausgingen, machten wir uns dann mit einem prall gefüllten Sack voller
Erinnerungen auch auf den Weg zurück in die Jugendherberge. Nach zu wenig
Schlaf ging es dann für meine Mitstreiter nochmal auf den alten Militärstützpunkt
zum Aufräumen. Ich schwänzte die Veranstaltung, besuchte aber noch das
Postoffice bevor es heimwärts ging.
Ich kann nach diesen verrückten 2 und ein bisschen Tagen
immer noch nicht ganz alles fassen, was auf diesem Event alles passiert ist.
Ich möchte der Orga den Helfern und dem Technikverein nur einfach Danke sagen
für eine mehr als gelungene Veranstaltung. Ich hoffe auf eine Neuauflage und
bin dann natürlich auch gern wieder dabei, dann wahrscheinlich mit meinem
Nachwuchs, der schon ganz große Augen von den Erzählungen bekam.
Am 31.07.2015 ist es wieder soweit. Das Technikmuseum Pütnitz ist wieder in der Hand von plastikafinen Abenteurern. Ein Wochenende lang treffen sich Geocacher aus der ganzen Welt in Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten um gemeinsam den schönsten Hobby der Welt zu fröhnen. Es heißt wieder „Lost in MV!“. Neben der Technikschau, Händlermeile, Livemusik, Sport und Spiel wird es auch einen Vortrag über die GC-Transalps-Tour vom Berufsgeocacher, psycho-vm und mudmen_ger geben. Ach ja und Caches gibt es natürlich auch, diesmal sogar MV-weit. Einfach mal auf die Karte gucken. Ich werde mit einer kleinen Berliiner Gruppe unterwegs sein ganz im Sinne der Völkerverständigung :-) . Ich freue mich auf Das Event, die Location und natürlich die Leute. Vielleicht sehen wir uns ja dort.
Heute startete ich 10 vor 10 in Sassnitz im "rechtzeitig" zum CiTo - Cache in Trees
out in Prora zu erscheinen. Auf dem
Parkplatz in Prora hatte sich eine kleine Meute "Naturschützer" mit Affinität für
Plastik aus dem Hause "Lock & Lock" zusammen gefunden. Nach kurzer
Beratung und Einweisung durch fachkundiges Personal ging es in die Dünen
von Prora um ein ca. 30m x 30m großes Areal von Fichten zu befreien.
Die Dünenlandschaft soll so erhalten werden. Mit Handsägen, Astscheeren,
Fuchsschwänzen, einer Machete und einer Motorsäge ging es dem Grünzeug
ans Leder. Die Arbeitsteilung erfolgte ganz ohne große Ansprachen, jeder
hatte ein Auge für das was zu tun war und so gingen wir freudig ans
Werk. Nachdem die ersten Aggressionen an den Fichten abgebaut waren ging
es an den Abtransport selbiger per pedes. Zusammen mit Bassist_Tom hab
ich dann einen Großteil der Arbeitszeit Fichtenteile aus der Düne bis
hin zum Abholpunkt an der Straße geschafft. Die Arbeit war
schweißtreibend und ich bin quasi gut erkennbar als "rotes"
Ampelmännchen durch den Sand gestiefelt. Nebenher unterhielten wir uns
und motivierten die uns entgegen kommenden Naturschützer so gut wir
konnten. Erstaunlicherweise waren wir, nachdem auch die Nachzügler noch
tatkräftig anpackten, Halb-2 mit dem Sägen, Abtransportieren und
Zerstückeln der Fichten fertig. Hierbei konnte ich dann noch ein paar
Paradebeispiele für "Arbeitsschutz" beobachten. Verletzte gab es keine,
was an dieser Stelle erwähnt werden sollte. Der Screaming Igel und der
Rügi hatten sich freundlicherweise schon an die Vorbereitung des
Bratwurst-Buffets gemacht, so dass wir die verbrauchten Akkus wieder
aufladen konnten. Aus Stralsund und Usedom und HGW gab es dann sogar
noch lecker Kuchen. Mein Favorit kam von Usedom.
Mohnkuchen vom Blech! Lecker!!! Nachdem alle wieder gestärkt waren,
durften wir noch ein Döschen besuchen, dass in Gedenken an diese Aktion
vorbereitet wurde. Hier gab es dann noch ein paar Schmunzler und alle
zückten nochmal ihre Stempel um sich zu verewigen. Nachfolgend noch ein paar Eindrücke vom Cito!